Mehr Derby geht nicht. 35:33.

6.6.2026
Die Danube Dragons haben ein dramatisches Football-Spiel in Donaufeld knapp mit 35:33 gegen die Vienna Knights für sich entschieden.Bei sonnigem Wetter in Donaufeld entschieden sich die Gäste nach dem Münzwurf, mit ihrer als ligaweit stärksten bekannten Offense zu starten.
Knights-Offense setzt früh Akzente
Diese Qualität stellten die Knights sofort unter Beweis: Ihr Wide Receiver Terrell Ford (# 0) fing den ersten Touchdown-Pass des Tages zur 00:07-Führung aus Sicht der Knights. Da der anschließende Angriff der Dragons ohne Punkte blieb, mussten die Gastgeber schnell punten. Die Wende im ersten Viertel brachte schließlich Dragons-Verteidiger Paul Schachner #20, dem eine Interception gelang, die er per „Pick 6“ direkt zum 07:07-Ausgleich in die Endzone zurücktrug.
Schlagabtausch auf Augenhöhe geht weiter
Die Knights antworteten jedoch prompt mit einem langen, kontrollierten Drive, den Quarterback Chad Jeffries #12 erneut mit einem Pass auf Terrell Ford #0 zum 07:14 abschloss. Kurz nach dem Start in das zweite Viertel schlossen die Dragons wieder auf, als Quarterback Walter Kuhlenkamp einen Pass auf Clemens Hareter #87 zum 14:14-Gleichstand anbrachte. Getragen von der Kulisse aus 1.450 Zuschauern, unter denen sich auch viele Knights-Fans befanden, drehte das Heimteam nun auf. Die Dragons-Defense agierte bärenstark und zwang die Knights-Offense zum ersten Mal im Spiel zu einem Punt. Die Dragons nutzten das Momentum: Ein Touchdown-Pass auf Marvin Acenas #16 brachte die erste Führung für die Hausherren zum 21:14.
Kurz vor dem Pausenpfiff wurde es noch einmal hektisch. Nur drei Sekunden vor Ende der ersten Halbzeit fand Knights-Spielmacher Chad Jeffries #12 einen Receiver kurz vor der Endzone zum Touchdown. Den Dragons gelang es jedoch, den Extrapunkt (PAT) zu blocken, wodurch sie eine knappe 21:20-Führung mit in die Kabine nahmen.
Dragons bauen nach Halbzeit Führung aus
Die zweite Hälfte begann defensiv geprägt. Die Dragons konnten sich im ersten Drive nicht gegen die Knights-Verteidigung durchsetzen und mussten punten, im Gegenzug erging es den Gästen allerdings genauso. Schließlich fand Kuhlenkamp mit einem weiten Pass erneut Marvin Acenas #16 und bediente kurz darauf Samuel Imarhiagbe #13 in der Endzone. Da Marcel Stefanek #11 auch diesen Zusatzpunkt gewohnt sicher verwandelte, bauten die Dragons die Führung auf 28:20 aus. Das Schlussviertel startete mit Hochspannung, da sich die Knights-Offense bereits kurz vor der Dragons-Endzone befand.
Nervenzerreißendes Schlußviertel
Terrell Ford #0 verkürzte mit seinem nächsten Touchdown auf 28:26, doch die anschließende Two-Point-Conversion der Knights blieb ohne Punkte. Die Dragons konterten spektakulär: Kuhlenkamp feuerte einen Wahnsinnspass durch die Mitte auf Marvin Acenas #16, der den Ball zum 35:26 in die Endzone trug. Die Knights gaben sich jedoch nicht auf und Chad Jeffries #12 verkürzte per Eigenlauf 2:44 Minuten vor dem Ende auf 35:33. In der verbleibenden Spielzeit behielten die Dragons die Nerven, kontrollierten den Ball geschickt und gaben ihn bis zum Abpfiff nicht mehr ab.
STATEMENTS
Michael Hönig, Head Coach Danube Dragons: Die Offense hat ihre Punkte gemacht und den Ball gut bewegt, wir haben selten gepuntet. Die Defense hat bis auf einige wenige eigene Fehler einen guten Job gemacht.“
Ivan Zivko, Head Coach Speedfit Vienna Knights: „Für uns als junge Truppe die aufgestiegen ist, ist eine sehr befriedigende Situation gegen das beste Team der Liga so zu spielen. Ich bin stolz, dass wir so viele Punkte gemacht haben und nur mit zwei Punkten Unterschied verloren haben. Die Zukunft sie gut aus.“
Fotos: © K&C Photography
Wasserschlacht. Turnovers. Auswärtssieg.

31.5.2026
Nach der ersten Saisonniederlage vor zwei Wochen haben die Danube Dragons eindrucksvoll zurückgeschlagen. In einem intensiv geführten Defensivduell setzten sich die Wiener auswärts bei den Graz Giants mit 15:07 durch und holten sich nicht nur einen wichtigen Sieg im Kampf um die Tabellenspitze, sondern auch die erhoffte Revanche.
Dabei begann der Football-Nachmittag alles andere als planmäßig. Ein heftiges Gewitter über Graz sorgte für eine 45-minütige Verzögerung des Kick-offs. Doch pünktlich zum Spielbeginn verzogen sich die dunklen Wolken und machten Platz für Sonnenschein. Auf dem Feld blieb die Stimmung jedoch alles andere als entspannt.
1. Viertel: Giants gehen nach Turnover in Führung
Die Offense der Danube Dragons fand anfangs nur schwer ins Spiel. Zwar stoppte Dragons-Verteidiger #8 Jan Gebhart den ersten Grazer Angriff mit einer Interception, die Wiener konnten daraus jedoch keine Punkte schlagen. Ein starker Punt Return der Giants bis zur 50-Yard-Linie brachte Graz wieder in Position. Zwar hielt die Dragons-Defense vorerst, doch ein präziser Punt der Giants nagelte die Dragons an der eigenen 1-Yard-Linie fest. Unter massivem Druck warf der Dragons-Quarterback im dritten Versuch eine Interception an der eigenen 11-Yard-Linie. Die Giants nutzten die Chance sofort: Ihr Quarterback bediente unter Bedrängnis die #7, der zum ersten Touchdown des Tages lief.
Zwischenstand: 07:00
2. Viertel: Dragons schlagen vor der Pause zurück
Das zweite Viertel begann mit einem Big Play der Wiener Defense: Paul Schachner #20 fing einen Pass der Giants ab. Angetrieben von diesem Turnover variierte die Dragons-Offense nun geschickt zwischen Lauf- und Passspiel. Quarterback Walter Kuhlenkamp #1 tankte sich schließlich selbst per Lauf in die Endzone zum Touchdown. Der anschließende PAT (Point After Touchdown) wurde von den Giants geblockt. Kurz vor der Pause blitzte die Dragons-Abwehr erneut auf, als Joshua East die nächste Interception verbuchte. Die Offense riskierte beim ausgespielten vierten Versuch alles, wurde aber von Graz gestoppt.
Zwischenstand: 07:06
3. Viertel: Dragons drehen die Partie
Die zweite Halbzeit startete als Defense-Schlacht. Beide Offensiv-Formationen bissen sich zunächst die Zähne aus. Dann der Wendepunkt: Die #7 der Giants verlor den Ball, und Dragons-Verteidiger Marcel Stefanek #11 sicherte das Fumble. Die Wiener Offense nutzte das Momentum, kämpfte sich über das Feld und Quarterback Walter Kuhlenkamp #1 erlief seinen zweiten Touchdown zur erstmaligen Führung. Die Defense hielt den Kasten danach sauber.
Zwischenstand: 07:12
4. Viertel: Stefanek macht den Sack zu
Zu Beginn des Schlussviertels belohnten sich die Dragons für einen langen Drive: Marcel Stefanek #11 verwandelte ein Field Goal sicher zum 15:07. In den Schlussminuten ließen beide Defensiv-Formationen nichts mehr anbrennen und ließen keine weiteren Punkte zu. Die Danube Dragons brachten den Vorsprung clever über die Zeit und feierten einen hart umkämpften Heimsieg.
Endstand: 07:15
STATEMENTS
Michael Hönig, Head Coach Danube Dragons: „Wir haben ein ähnliches Spiel gespielt wie in Donaufeld ohne die eklatanten Fehler. Ein, zwei Fehler in der ersten Spielhälfte, sonst bin ich zufrieden.“
Graz Giants drehen packendes Spiel im Schluss-viertel.

16.5.2026
Die Danube Dragons sind nicht mehr ungeschlagen. Vor 570 Zuschauern mussten sich die Wiener im Heimspiel gegen die Graz Giants mit 14:28 geschlagen geben. Trotz einer starken ersten Halbzeit und der zwischenzeitlichen Führung besiegelten Ballverluste im letzten Viertel die Niederlage. Die Dragons behalten dennoch die Tabellenführung.
Defensivschlacht und Dragons-Führung zu Beginn
Das Spiel startete als offener Schlagabtausch der Verteidigungsreihen. Die Dragons begannen mit der Offense und zeigten schöne Spielzüge, mussten jedoch an der 50-Yard-Linie punten. Im Gegenzug stoppte die Dragons-Defense den ersten Angriff der Grazer an der gegnerischen 40-Yard-Linie. Das erste Viertel endete folgerichtig mit 00:00.
Im zweiten Viertel fand die Dragons-Offense ihren Rhythmus. Dank einer stark aufspielenden Offensive Line, die dem Quarterback viel Zeit verschaffte, gelang ein präziser 30-Yard-Pass auf Receiver Moritz Dungler #80 bis an die 10-Yard-Linie. Kurz darauf bediente der Quarterback Marvin Arcenas #16 in der Endzone. Nach dem erfolgreichen Point After Touchdown (PAT) durch Marcel Stefanek #11 gingen die Dragons mit 07:00 in Führung.
Die Giants konterten prompt mit einem Pass auf Dean Opera zum 07:07-Ausgleich. Die Dragons ließen sich davon nicht beirren und arbeiteten sich erneut über das Feld. Ein Pass auf Receiver Samuel Imarhiagbe #13 sowie der Zusatzpunkt von Marcel Stefanek #11 brachten eine Minute vor der Pause die 14:07-Halbzeitführung für die Wiener.
Giants-Blitzstart und geblocktes Field Goal
Die zweite Hälfte begann mit einem Paukenschlag für die Gäste: Jonas Dachs-Wiesinger trug den Kick-Return direkt zum 14:14-Ausgleich in die Endzone. Danach entwickelte sich ein Nervenkrimi. Die Dragons spielten einen vierten Versuch an der eigenen 34-Yard-Linie aus, doch der Pass wurde von den Giants abgefangen und bis an die 10-Yard-Linie der Dragons zurückgetragen. Die Wiener Defense hielt dem enormen Druck stand und zwang Graz zu einem Field-Goal-Versuch, den das Special Team der Dragons sensationell blockte.
Bitteres Schlussviertel besiegelt die Niederlage
Zu Beginn des vierten Viertels brachte die Dragons-Defense ihre Offense schnell wieder auf das Feld. Da aber auch die Giants-Verteidigung keine Punkte zuließ, mussten die Dragons punten. Ein missglückter Snap beim Punt schenkte den Grazern ein First and Goal. Diese Chance nutzten die Giants im ersten Versuch eiskalt zum 14:21 (inklusive Zusatzpunkt).
Die Dragons versuchten zu antworten, doch ein abgefälschter Pass landete als Interception in den Händen der Grazer, die das Leder direkt zum 14:28 in die Endzone trugen. Zu diesem Zeitpunkt waren noch knapp acht Minuten zu spielen. In der Schlussphase machte die Grazer Defense den Sack endgültig zu: Erst sicherte Sebastian Donesch eine weitere Interception, 30 Sekunden vor dem Ende fingen die Giants den letzten Pass des Dragons-Quarterbacks ab.
STATEMENTS
Michael Hönig, Head Coach Danube Dragons: „ Auf den Punkt gebracht, haben wir einfach zu viele Fehler gemacht. Ein Kick Return Touchdown darf uns nicht passieren. Da waren wir einfach nachlässig. Ich habe noch nie ein Spiel gecoacht bei dem wir so gegen uns selbst gespielt haben. Das gute ist, wir wissen was wir falsch gemacht haben und woran wir arbeiten müssen.“
Stefan Pokorny Head Coach Graz Giants: „Unglaubliches Spiel für uns, sicher nicht so gelaufen wie erwartet. Wir haben ein knappes Spiel erwartet. Das es in der zweiten Hälfte so kippt war nicht vorher zu sehen. Wir waren oft so knapp an einem Sieg dran, diesmal haben wir den Druck diesmal aufrecht erhalten. Wir spielen in zwei Wochen wieder gegen die Dragons. Für unser Selbstvertrauen war dieser Sieg wichtig. “
14:08 in Ungarn. Dragons bleiben unbesiegt.

10.5.2026
In einem hitzigen Spiel in Székesfehérvár bewiesen die Danube Dragons Nervenstärke. Trotz einer holprigen Offense sicherten sich die Wiener einen hart erkämpften 14:8-Sieg gegen die Fehérvár Enthroners und wahren damit ihre weiße Weste in der AFL. Nach dem gewonnenen Münzwurf entschieden sich die Drachen strategisch für das Ballrecht in der zweiten Halbzeit.
Zäher Beginn und Rückstand
Das erste Viertel war geprägt von starker Defense-Arbeit auf beiden Seiten. Die Gastgeber aus Ungarn, die noch auf ihren ersten Saisonsieg brannten, fanden zunächst besser ins Spiel. Während die Dragons-Offense noch nach ihrem Rhythmus suchte, marschierten die Enthroners durch Passspiel und starke Läufe ihres Quarterbacks Javarian Smith über das Feld. Die Folge: Zwei Fieldgoals brachten die Ungarn mit 06:00 in Führung. Besonders bitter: Ein Ballverlust der Dragons brachte die Enthroners tief in der Wiener Hälfte in Ballbesitz, doch die Dragons-Defense hielt stand und verhinderte Schlimmeres.
Die Wende vor der Pause
Dann die Erlösung: Quarterback Walter Kuhlenkamp bediente Samuel Imarhiagbe mit einem Traum-Pass. Marcel Stefanek verwandelte den Zusatzpunkt souverän zur erstmaligen 07:06-Führung.
Kurz darauf hielten die Fans den Atem an: Kuhlenkamp blieb verletzt am Boden liegen. Florian Prumüller übernahm kurzzeitig das Kommando, doch zur Erleichterung aller kehrte die Nummer 1 der Dragons schon einen Spielzug später zurück. Und wie! Ein weiter Pass auf Imarhiagbe brachte die Dragons kurz vor die Endzone. Den krönenden Abschluss eines Power-Drives setzte der junge Runningback Maneo Böck, der mit kräftiger Unterstützung seines Quarterbacks zu seinem ersten AFL-Touchdown in die Endzone fand. Nach dem PAT durch Stefanek ging es mit 14:06 in die Kabinen.
Defense-Schlacht im zweiten Durchgang
Auch die zweite Halbzeit entwickelte sich zu einem Kampf der Defense. Fehler und Strafen auf beiden Seiten verhinderten einen flüssigen Spielaufbau. Die Dragons-Offense agierte untypisch fehlerhaft, und ein Fumble der Wiener wurde von Zalán Halász für die Ungarn gesichert.
Es war die Defense der Dragons, die in dieser Phase das Spiel gewann. Immer wieder stoppten sie die Angriffe der Ungarn kurz vor der eigenen Endzone. Ein zu hoher Snap beim Punt bescherte den Enthroners zwar noch einen Safety zum 14:08, was die Schlussminuten zur Nervenprobe machte, doch die Abwehrreihe rund um Routinier Matthias Rebl (der zuvor eine spektakuläre Interception verbuchte) ließ nichts mehr anbrennen.
STATEMENT
Michael Hönig, Head Coach Danube Dragons: „Zu allererst: Hats off an die Fehervar Enthroners. Sie haben hier wirklich alles gegeben, waren gut auf uns vorbereitet und haben den Kampf zu uns getragen um endlich einen Sieg zu verbuchen.
Wir haben die ganze Woche davon geredet dass wir da kein "echtes" 0:4 Team vor uns haben, weil die Enthroners sich als gutes Team präsentieren und bisher auch ein wenig unglücklich waren. Ihr Box ist sehr physisch und das hat uns Anfangs - auch mit einigen Verletzungen aus den letzten Wochen - wehgetan. Danach haben wir gemacht was wir mussten um zu gewinnen, haben uns aber zu viele Undiszipliniertheiten und einfache Fehler geleistet, die untypisch für uns sind. Daran werden wir arbeiten, während wir jetzt den Fokus auf Graz richten."
FAZIT: CHARAKTERTEST BESTANDEN
Mit 14:8 retten die Danube Dragons den Sieg über die Zeit. Es war kein Offensiv-Feuerwerk, aber ein Sieg der Moral und der Verteidigung. Die Dragons bleiben damit in der laufenden Saison weiterhin ungeschlagen und festigen ihre Spitzenposition.
SCORING SUMMARY
00:03 Fieldgoal Enthroners
00:06 Fieldgoal Enthroners
06:06 #13 Samuel Imarhiagbe, Touchdown (Pass Kuhlenkamp)
07:06 #11 Marcel Stefanek, PAT
13:06 #27 Maneo Böck (Run)
14:06 #11 Marcel Stefanek, PAT
14:08 Safety Enthroners
Defense-Schlacht in Tirol.

26.4.2026
In einer von starker Defensivarbeit und schwierigen Platzverhältnissen geprägten Partie feierten die Danube Dragons in ihrem vierten Saisonspiel einen wichtigen 21:06-Erfolg gegen die Swarco Raiders Tirol. Quarterback Walter Kuhlenkamp und seine Receiver trotzten dem rutschigen Boden und sicherten den Wienern den verdienten Sieg.
Innsbruck. Das zweite Aufeinandertreffen der beiden Teams in dieser Saison begann als klassischer „Defensive Schlacht“. Im ersten Viertel dominierten auf beiden Seiten die Abwehrreihen; keine der beiden Offensiv-Formationen fand einen Weg in die gegnerische Endzone.
Kuhlenkamp bricht den Bann
Erst im zweiten Spielabschnitt platzt der Knoten: Dragons-Spielmacher Walter Kuhlenkamp #1 bediente Uzay Nafile #6 mit einem kurzen Pass in der Endzone. Nach dem erfolgreichen Extrapunkt durch Marcel Stefanek gingen die Dragons mit 07:00 in Führung. Die Raiders antworteten mit einem starken Kickoff-Return bis zur Mittellinie, der erst durch den Kicker selbst (#82) gestoppt werden konnte.
Trotz einer Interception der Raiders und einiger Strafen auf beiden Seiten hielt die Dragons-Defense den Druck auf Raiders-Qauertback Kenyatte Allen enorm hoch. Die Tiroler konnten zwar einen Touchdown wegen einer Holding-Strafe nicht verwerten, verkürzten, aber kurz vor der Pause durch ein Fieldgoal von Lorenz Kriwak auf 07:03.
Rutschpartie in der zweiten Hälfte
Die zweite Halbzeit war gezeichnet von schwierigen Bodenverhältnissen. Spieler beider Teams kämpften mit dem Stand, was insbesondere das Passspiel erschwerte. Doch die Dragons ließen sich nicht beirren. Während die Defensive Line der Wiener Kenyatte Allen ununterbrochen über das Feld jagte, fand Kuhlenkamp erneut eine Lücke: Ein tiefer Pass auf Samuel Imarhiagbe #13 brachte den zweiten Touchdown und das 14:03 (PAT Marcel Stefanek #11).
Die Raiders versuchten zu kontern, scheiterten zunächst bei einem Fieldgoal-Versuch, durften aber aufgrund einer Strafe gegen die Dragons erneut antreten. Diesmal saß der Kick und verkürzte auf 14:06.
Nafile macht den Sack zu
Im Schlussviertel spielten die Dragons ihre Routine aus. Ein Mix aus Lauf- und Passspiel führte die Wiener erneut über das Feld. Das Duo Kuhlenkamp/Nafile schlug zum zweiten Mal an diesem Tag zu, der Touchdown zum 21:06 (PAT Marcel Stefanek) sorgte für die Vorentscheidung.
In den Schlussminuten durfte auch Backup-Quarterback #19 Florian Prumüller ran und führte die Offense sicher über die Zeit. Die Raiders fanden gegen die überragende Dragons-Defense kein Mittel mehr und mussten sich schlussendlich geschlagen geben.
Endstand: 21:06 für die Danube Dragons
STATEMENTS
Michael Hönig, Head Coach Danube Dragons: „Es war heute ein richtige toughes Spiel für uns - Hut ab vor den Raiders, die guten, physischen Football gespielt haben. Man hat uns heute schon angemerkt, dass wir einer kleineren Gruppe als sonst unterwegs waren, aber die Jungs haben das super gemacht und füreinander gekämpft.
Wir haben nach wie vor einiges zu verbessern und werden die Bye Week jetzt nutzen um gesünder und cleaner in unserer Execution zu werden. Die Momentaufnahme nach 4 Spielen ist schön, aber in der nächsten Gameweek geht's wieder bei 0:0 los."
Fotos: KCP – K & C Photography
Dominanz in Donaufeld: Dragons lassen den Panthers keine Chance.

18.4.2026
An einem strahlenden Frühlingstag verwandelte sich der Sportplatz Donaufeld in eine grün-schwarze Festung. Vor 1.200 begeisterten Zuschauern lieferten die Danube Dragons eine beeindruckende Vorstellung ab und dominierten das Duell gegen die Prague Black Panthers über die gesamte Distanz.
1. Halbzeit: Defense-Schlacht und erste Führung
Das Spiel begann mit Ballbesitz für die Gäste aus Prag. Doch die Dragons-Defense war von der ersten Sekunde an hellwach und bestrafte die Fehler der tschechischen Offensive konsequent. Als die Dragons selbst das Angriffsrecht übernahmen, arbeiteten sie sich geduldig über das Feld. Das Highlight: Ein traumhafter Pass von Quarterback Walter Kuhlenkamp auf Samuel Imarhiagbe #13, der den ersten Touchdown des Tages erzielte (PAT erfolgreich, 07:00).
Im zweiten Viertel regierten die Verteidigungsreihen. Besonders Julian Meidl #21 glänzte mit seiner ersten Interception des Tages. Da auch die Prager Defense gut auf die Dragons eingestellt war, blieb das zweite Quarter punktelos.
Halbzeit-Show: Glanzauftritt der Premium Dancers
Sowohl in der Pause, als auch vor dem Spiel gehörte die Bühne den Premium Dancers. Von den kleinsten Nachwuchs-Mädels bis hin zu den Seniors präsentierten alle Units eine mitreißende Show, die für erstklassige Stimmung auf den Rängen sorgte.
2. Halbzeit: Die Vorentscheidung
Das dritte Viertel startete furios: Marvin Acenas #16 sorgte mit einem hervorragenden Return für eine optimale Feldposition, die die Dragons per Field Goal zum 10:00 nutzten. Danach folgte die Show von Jan Gebhart #8: Er fing seine erste Interception ab. Trotz eines zwischenzeitlichen Fumbles der Dragons hielt die Defense die Null fest. Im Gegenzug bediente Kuhlenkamp Michael Ify Zeiler #29 per Pass zum Touchdown. Marcel Stefanek #11 erhöhte per Zusatzpunkt auf 17:00.
Schlussphase: Gebhart-Gala und Backup-Einsatz
Kurz nach Beginn des letzten Viertels schlug Jan Gebhart erneut zu. Mit seiner zweiten Interception trug er den Ball bis an die 10-Yard-Linie. Den krönenden Abschluss der Stamm-Offensive bildete ein Pass auf Uzay Nafile zum 24:00.
In der Schlussphase setzten die Dragons auf frische Kräfte: Knapp sieben Minuten vor Ende übernahm Backup-Quarterback Florian Prumüller #19 die Führung der Offense. Die Defense blieb indes unbezwingbar – Julian Meidl setzte mit seiner insgesamt zweiten Interception den endgültigen Schlusspunkt unter eine makellose defensive Leistung.
STATISTIK
Endstand: 24:00
Zuschauer: 1.200 (SR Donaufeld)
Touchdowns: Samuel Imarhiagbe, Michael Ify Zeiler, Uzay Nafile
Kicks: Marcel Stefanek (Field Goal & PTAs)
Defense-Highlights: Jan Gebhart (2 Interceptions), Julian Meidl (2 Interceptions)
STATEMENTS
Michael Hönig, Head Coach Danube Dragons: „Wir waren sehr fokussiert, wir wussten es kommt jemand nach Donaufeld der uns vielleicht schlagen könnte. Wir haben uns auf diese Herausforderung gut vorbereitet. In der Offense müssen wir noch an der Ballkontrolle müssen wir noch ins Laufen bringen, sonst alles gut. Die Defense hat einen super Job gemacht. Wir hatten drei verletzte DB´s. Es sind einige Jungs so ins Team gekommen, die noch nicht so routiniert sind und sie haben eine gute Leistung abgeliefert. Die Prague Black Panthers haben die best designte Offense und wir konnten Sie auf 0 Punkte halten. “
Darious Saint-Robinson, Head Coach Pargue Black Panthers: „Als Headcoach habe ich gesehen was ein physisches Spiel für Auswirkungen hat. Letzte Woche hatten wir ein sehr physisches Spiel und das hatte Einfluss auf verschiedene Sparten dieses Spieles. Auf der anderen Seite haben wir heute gegen den Champion gespielt. Gegen ein Team mit dieser Erfahrung darfst du nicht so viele Fehler machen. Wir müssen besser zusammenkommen und uns besser vorbereiten. “
Fotos: Alexander Forst
14:07. Später Tournaround bringt Dragons den Sieg.

11.4.2026
Im ungewohnten Heimspiel in St. Pölten zeigen die Danube Dragons Moral und drehen eine lange Zeit festgefahrene Partie gegen die Swarco Raiders Tirol. Nach einem 00:07-Rückstand bis ins vierte Viertel gelingt am Ende ein hart erarbeiteter 14:07-Erfolg.
Heimspiel, nur nicht zuhause
Aufgrund einer kurzfristigen Terminkollision in Donaufeld mussten die Dragons für ihr zweites Saisonspiel nach Niederösterreich ausweichen. Das „Heimspiel auswärts“ wurde am Feld der St. Pölten Invaders ausgetragen – eine ungewohnte Kulisse, in der die Swarco Raiders Tirol als Gegner warteten.
Die Ausgangslage versprach Spannung: Während die Dragons mit Rückenwind aus dem klaren Derby-Sieg gegen die Vienna Vikings kamen, starteten die Raiders verspätet in die Saison, nachdem ihr erstes Spiel abgesagt werden musste.
Defense setzt den Ton
Von Beginn an entwickelte sich eine intensive Partie, in der beide Defensivreihen das Spiel bestimmten. Raumgewinn war auf beiden Seiten Mangelware, jeder Versuch wurde früh gestoppt.
Die Dragons-Defense hielt das Team im Spiel, während die Offense lange keinen Rhythmus fand. Drives versandeten, Abstimmungen fehlten und die Raiders nutzten eine ihrer wenigen Möglichkeiten konsequent.
Halbzeitstand: 00:07 aus Sicht der Dragons.
Der Wendepunkt kommt spät
Auch nach der Pause blieb das Spiel zunächst zäh, doch mit fortlaufender Spielzeit fand die Dragons-Offense besser ins Spiel. Im entscheidenden Moment übernahm der Quarterback Walter Kurbis Kuhlenkamp II Verantwortung und machte den Unterschied selbst. Mit zwei eigenen Touchdown-Läufen drehte er die Partie und brachte die Dragons erstmals in Führung.
Offenes Spiel bis zum Schluss
Die Schlussphase hatte es in sich: Turnovers auf beiden Seiten, viele Strafen und ständig wechselndes Momentum hielten das Spiel bis zuletzt offen. Die Dragons machten sich das Leben mehrfach selbst schwer, gaben den Raiders immer wieder Chancen zurück ins Spiel zu kommen.
Doch die Defense blieb stabil, ließ keine weiteren Punkte zu und sicherte damit den Sieg.
Starker Charakter-Sieg
Am Ende steht ein 14:07-Erfolg, der weniger von Glanz als von Kampf, Geduld und mentaler Stärke geprägt war. Die Dragons finden spät Lösungen, bleiben aber dran und belohnen sich mit dem nächsten Sieg der Saison.
STATEMENTS
Michael Hönig, Head Coach Danube Dragons: „Wir sind nur langsam in das Spiel gekommen. Letztendlich konnten wir es noch gewinnen. Wir müssen an unserer mentalen Stärke arbeiten. Nächste Woche gegen Prag wird es auch herausfordernd werden.“
Alexander Achammer, Head Coach Swarco Raiders Tirol: „Ich bin stolz auf die Leistung meines Teams. Leider fehlt uns die Tiefe im Kader und jeder verletzte Spieler ist schwer zu ersetzen. Wir haben gegen die Staatsmeister so eine gute Leistung gezeigt, auch wenn wir schlussendlich verloren haben, nehmen wir das Positive mit.“
Fotos: Alexander Forst
35:14.
Wiener Derby gehört klar den Dragons.

28.3.2026
Um 14.10 Uhr erfolgte der Kick-off, vor 1.100 Footbal-Fans, zur AFL Saison 2026 und damit der Auftakt zu einem Derby, das letztendlich klar zugunsten der Danube Dragons entschieden wurde.
Die Dragons-Gäste erwischten im Donaufeld den besseren Start: Nach einem Fumble von Neo-Dragons-Quarterback Walter Kuhlenkamp #1 kurz vor der Endzone nutzte Vikings-Spieler Luis Ecker #5 die Gelegenheit und trug den Ball über rund 90 Yards famos zum ersten Touchdown der Partie in die Endzone.
Auch im weiteren Verlauf des ersten Viertels taten sich beide Offensivreihen zunächst schwer. Während die Dragons-Offense erste vielversprechende Akzente setzte, blieb ein Field-Goal-Versuch erfolglos. Doch auch die Vikings konnten daraus kein Kapital schlagen: Quarterback Russell Minor-Shaw #4 verlor bei einem Laufversuch den Ball, was die Dragons konsequent ausnutzten. Kuhlenkamp führte sein Team übers Feld und fand Moritz Dungler #80 mit einem präzisen Pass zum Ausgleich.
Die Dragons übernahmen zunehmend die Kontrolle. Kurz vor der Pause bewiesen sie Mut: Ein ausgespielter vierter Versuch wurde mit einem Touchdown-Pass auf Uzay Nafile #6, nur 13 Sekunden vor Ende des Quarters, belohnt. Mit einer 14:07-Führung ging es zur Halftime in die Kabinen.
Nach dem Seitenwechsel präsentierten sich die Hausherren deutlich überlegen. Angeführt von einer dominanten Defense, die den Vikings kaum Raum ließ, bauten die Dragons ihren Vorsprung kontinuierlich aus. Ein spektakulärer Lauf von Walter Kuhlenkamp #1, der sehr gut im Dragons-Team angekommen ist, über das halbe Field sorgte für das 21:07 und brachte die Donaufeld-Arena endgültig zum Beben.
In der Folge profitierten die Dragons auch von Fehlern der Vikings: Mehrere Ballverluste führten zu kurzen Feldern, die konsequent genutzt wurden. Moritz Dungler #80 erhöhte einmal mehr in diesem Game mit seinem zweiten Touchdown auf 27:07, ehe Samuel Imarhiagbe #13 nach einem weiteren Ballgewinn und erfolgreicher Two-Point-Conversion auf 35:07 stellte.
Im 4. Quater halten die Dragons den Score stabil und gehen keine größeren Risiken ein, zumal sich die Angriffsversuche der Vikings dezent im Rahmen halten. Erst in der Schlussphase, zwei Minuten vor Ende, gelang den Gästen in Weiss durch einen Touchdown-Pass auf Maximilian Moser #18 noch Ergebniskosmetik. Am klaren Sieg der Dragons mit schlussendlich 35:14 änderte dies jedoch nichts mehr. Positiv ist anzumerken, dass trotz des hohen Druck, dem die Vikings auf weite Strecken ausgesetzt waren, es trotzdem ein fair geführtes Game geblieben ist.
Mit einer starken zweiten Hälfte und vor allem einer überzeugenden Teamleistung setzen die Danube Dragons zum Saisonauftakt ein deutliches Ausrufezeichen im Wiener Derby und unterstreichen ihre Ambitionen für die eben gestartete Spielzeit.
STATEMENTS
Michael Hönig, Head Coach Danube Dragons: „Wir haben schon vieles sehr gut hinbekommen, aber wir haben vieles nicht clean gemacht. Wir haben noch einiges zu tun, die ganze Saison ist ein Marathon und kein Sprint. Der Sieg gibt uns ein super Gefühl.“
Benjamin Sobotka, Head Coach AFC Vienna Vikings: „Wenn es schief geht, dann geht alles schief. Es sind uncharakteristische Sachen passiert, die nicht zu uns als Football-Team passen. Wir haben viele Sachen, die wir fixen müssen, aber es ist Runde 1 von 10 in der AFL, es ist ein Heavyweight-Fight, aber der Fight endet erst, wenn die dicke Dame gesungen hat.“
Fotos: Alexander Forst
Fotos: K&C Photography
Fotos: Manfred Szieber























































































































































































































